Wie das Holz knistert und knackt,
Wie der Ofen klopft,
Wie heimelig diese Wärme ist,
Wie die Funken wie Irrlichter wandeln,
Wie freundlich die Kühe weiden,
Wie majestätisch die Berge thronen,
Wie gleissend und ganz uns der Nebel verschlingt,
Wie gut der Verzicht auf Bequemlichkeiten tut,
Wie der Wald riecht und raschelt,
Wie die Blumen ihre Pracht schenken,
dem staunenden Auge das verweilt,
Wie wir die Natur erneut erfahren
Und die Ehrfurcht vor der Schönheit der Schöpfung,
Wie prickelnd das kühle Nass unsere Kehlen hinabstürzt,
Wie frisch uns der Wind um die Ohren saust,
Wie ruhig unsere flatternde Seele wird,
die sich am Frieden dieses Landes wärmt
Einkehr
So werden wir still und klar,
So sind wir für diesen ewigen Moment gewandelt und neu.
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4 Responses
Axel
July 5th, 2008 at 23:58 pm
1Ist das wirklich von Dir? Nicht von Storm oder Morgenstern oder so?
Das ist beeindruckend gut!
achim
July 6th, 2008 at 0:03 am
2Ja, das ist ein Original Heger *grinst*. Ich habe schon so einige schöne Gedichte fabriziert. Und dieses ist mein Favorit. Danke *verbeugt sich*. Mein besonderer Dank geht an die Schweizer Alpen, die mir eine ungleiche Inspiration und Muse waren.
Ich werde bald wieder eine Woche in den Schweizer Bergen verbringen.
Georg
July 11th, 2008 at 19:35 pm
3Toll alter Junge;-)
Tut gut zu wissen, das es dich leidenschaftlich in die Natur zieht!
Saturated!
Es gibt so viele Formen des seins;-)
Lieben Gruß aus dem Alpenland!
Georg
Mottalia
July 6th, 2009 at 16:17 pm
4Wie wunderschön, mein Lieber! Da ist noch zu sagen:
Augenblick, verweile doch, du bist so schön.
J. W. von Goethe.
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