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Ist Papier geduldig?

Gerade rechtzeitig zur Rote-Nasen-Zeit:

Recyclingpapier statt Urwaldzerstörung

Der Papierverbrauch in der Schweiz:
1970 lag der Pro-Kopf-Verbrauch bei 155 kg, 1998 bei rund 230 kg, im folgenden Jahr bei 240kg Papier. Seit 2001 sinkt der Papierverbrauch aus wirtschaftlichen Gründen etwas, so verbrauchten Herr und Frau Schweizer im 2003 noch 219 kg Papier pro Kopf. Total wurden rund 1.6 Millionen Tonnen Papier verbraucht.

Papierverbrauch von Schweizer Unternehmen

Papierverbrauch in Deutschland:
Lag er 1850 bei rund einem Kilogramm je Einwohner und Jahr, so waren es 100 Jahre später bereits 32 Mal so viel. Von 1950 bis heute stieg der Papierverbrauch bei uns noch einmal um über 700 Prozent, auf heute rund 230 Kilogramm je Einwohner und Jahr.

Vom WWF (panda.org) herausgegebenes Scoring der “Tissue Giants” von 2006 Recht gut schneidet dabei SCA Tissues ab, welche folgende Produkte herstellen: Edel, Velvet, Danke, Zewa
Recht übel werden Kimberly Carlk und Procter & Gamble bewertet. Welche diese Produkte in ihrem Portfolio haben: Kleenex, Viva, Scott Bounty, Puffs, Charmin, Tempo
WWF Artikel mit Kaufempfehlungen für Taschentücher und Klopapier in Englisch Scoring of the Tissue giants Oct 2006
Ich bin für den gemässigten Einsatz von so Wasserduschen fuer den Hintern.
Fun Fact: Amerikaner sind “Knüller”: knüllen das Papier knüllen vor dem Wischen zusammen und Europäer falten es tendenziell eher. Darum sind in Amerika unterschiedliche Papierqualitäten gefragt als in Europa.

Mein Appell an euch:

  • bei Papierherstellern die sich für die Umwelt einsetzen kaufen
  • Recyclingpapier kaufen
  • Papier sparen wo es geht
  • Alternativen zu Wegwerfprodukten suchen (waschbare Taschentücher, Stoffwindeln, Sodagerät)

Über Links oder Artikel mit aktuelleren Studien würde ich mich sehr freuen!

Sprache: Konvention und Tradition

Die Institution Duden betreibt eine Hotline zum Thema Sprachberatung, dort habe ich angerufen und wurde mit einem wirklich interessanten Gespräch belohnt. Was für eine wunderbare Begebenheit, mein Gegenüber am Telefon war keine Informationsdrone, sondern ein interessierter und engagierter Mensch, der dies auch zeigte.

Einer meiner Gründe für diesen Anruf war, dass ich wissen wollte, wie ich das Unvermeidbare, die Integration der Englischen Sprache in die Deutsche möglichst glimpflich durchstehe.
Welche Artikel gehören zu Englischen Wörtern:

  • das E-Mail
  • die E-Mail

Wie integriere ich Englisch und Deutsch:

  • gedownloaded
  • gedownloadet
  • downgeloaded
  • downgeloadet

Ich habe dies bisher inituitiv „richtig“ gemacht: es wird der Artikel des passenden Deutschen Wortes genommen: die Elektronische Post, das elektronische Schreiben, der Elektronische Brief, ist alles gültig.

Eine wichtige Erkenntnis, die ich aus diesem inspirierenden Telefonat gewinnen konnte:
Sprache ist nicht nur Konvention, sondern in erster Linie Tradition, durch den Gebrauch ändert sich die Sprache. Durch Technologie und anderes Jargon kommt und kam mehr Englisch ins Deutsch.

Ich schliesse nun mit einem Auszug aus dem Wikipedia Artikel über Sprachgebrauch:

in vielen Fällen werden Wort- oder Satzformen durch den Sprachgebrauch (Usus) gerechtfertigt, so dass neue Regeln in die Grammatiken und neue Wörter in die Lexika übernommen werden. Der Sprachgebrauch ändert sich schneller als seine Kodifizierung.

Massenmails GMP (Good Mailing Practice) – the missing man page

Wie muss ich es anstellen, damit möglichst wenig Leute mein Mailing bekommen?

  • eine schlechte Adressliste einkaufen
  • diese nicht überprüfen
  • eine schlechten Text schreiben
  • einen 5MB grossen Anhang hinzufügen
  • den ganzen Müll mit meinem Microsoft Outlook von meinem PC über meinen Provider in die Weltgeschichte versenden.
  • Dauer: vermutlich >65535 Stunden

Wenn man das so macht, ist meistens nach ein paar 100 Mails Schluss,
weil man dann schon auf tausend und einer Blacklist gelandet ist.
Solch ein Vorgehen schadet nicht nur den Internetbenutzern,
sondern auch dem Ansehen der versendenden Firma.

Den Blacklistbetreibern ist es wirklich herzlich egal, dass sie die Daten von einer betrügerischen Firma in bester Absicht gekauft haben. Sich aus allen Blacklists austragen zu lassen ist eine Riesenarbeit.

Wenn man es richtig machen will wird es etwas komplizierter:

    • Qualitativ gute Addressliste, am Besten nur eigene Kunden
    • Es gibt leider viele unseriöse Adresslistenanbieter
    • gute kleine Adresslisten sind viel besser als mittelmässige grosse
    • Adressliste lieber nicht einkaufen, wie fühlst du dich, wenn du wieder einmal am Sonntag um 11 Uhr morgens einen „cold Call“ bekommen hast?
    • diese Liste durchsehe
    • Falls die Liste doch gekauft ist, nur maximal 2-3 Adressen pro Firma anschreiben
    • ein Mailinglisten / Mailerservice bei einem Internetprovider einkaufen
    • damit kann sich jeder, der die Mails einmal nicht mehr will einfach austragen
    • Falls ihr eine Webseite zum Eintragen im „Newsletter“ macht, unbedingt

double-opt in: ein Mail mit einem Link versenden und solange dieses Link nicht geklickt wurde, wird die Mail-Adresse nicht eingetragen

  • dort auch gleich beraten lassen
  • die bearbeitete Liste dort auf den Server laden (meistens via Webpage)
  • das gut verfasste Mail auf der Webpage des Servers eingeben
    • wenn ein Anhang, dann kleiner als 500 kB, Mail ist kein FileTransferProtokoll
    • lieber kein Anhang, sondern auf eine Webseite verweisen
    • sonst geht auch HTML mit Bildern von einem Webserver
    • falls das Daten sind die nicht jeder haben darf:
      • Seite mit Passwort versehen
      • im Link kann das Passwort inkludiert sein
        • https://Benutzername:Passwort@MeineTollenDaten.ch
      • Passwort nach 2 Wochen ändern
      • neues Passwort auf Anfrage zusenden
  • versenden
  • Dauer: Vorbereitung: einige Stunden, das Versenden selbst ist nur ein Klick, der Server verteilt dann die Mailerei schön über längere Zeit

die Magie der letzten beiden Wiederholungen einer Übung

Das Wissen vom Training im Sport war mir oftmals in ganz anderen Lebensbereichen hilfreich.

  • Die Schwierigkeit [das Gewicht] ist genau richtig,
    wenn ich bei der vorletzten Wiederholung denke,
    dass ich nicht mehr kann und die letzte nur mit Ach und Krach schaffe
  • Der Kontakt mit Gleichgesinnten und Gespräche geben mir Anregungen
    und zeigen mir, dass es allen ähnlich geht
  • Alle Wiederholungen [einer Übung] vor den letzten Beiden
    sind nur die Vorbereitung für die letzten Beiden
  • Wenn mir jemand hilft, dann traue ich mir mehr zu und durchbreche Grenzen
  • Ich zelebriere die Veränderungen von Zeit zu Zeit
  • Ich nehme etwas mehr vor/Gewicht als ich gut schaffe
  • Regelmässigkeit ist das A und O (Gewohnheiten/Habits)
  • Ich beginne klein [Gewicht] und steigere nicht bis der [Bewegungs-]Ablauf stimmt
  • Ich nehme Tagesform Rücksicht nehmen
  • Ich höre auf meinen Körper

Ganz besonders wichtig ist mir:

Alle Wiederholungen einer Übung vor den letzten Beiden Wiederholungen sind nur die Vorbereitung für die letzten Beiden.

Da zeige ich alles bisher Gelernte.
Dort sitzt der Schmerz und dort wachse ich, dort zeige ich ob ich bereit bin den Preis des Wachstums zu zahlen.

Diese Erkenntnisse konnte ich 1:1, zum Teil mit leichten Veränderungen in andere Lebensbereiche übernehmen:
Lernen, Arbeiten, etc, …