Massenmails GMP (Good Mailing Practice) – the missing man page

Wie muss ich es anstellen, damit möglichst wenig Leute mein Mailing bekommen?

  • eine schlechte Adressliste einkaufen
  • diese nicht überprüfen
  • eine schlechten Text schreiben
  • einen 5MB grossen Anhang hinzufügen
  • den ganzen Müll mit meinem Microsoft Outlook von meinem PC über meinen Provider in die Weltgeschichte versenden.
  • Dauer: vermutlich >65535 Stunden

Wenn man das so macht, ist meistens nach ein paar 100 Mails Schluss,
weil man dann schon auf tausend und einer Blacklist gelandet ist.
Solch ein Vorgehen schadet nicht nur den Internetbenutzern,
sondern auch dem Ansehen der versendenden Firma.

Den Blacklistbetreibern ist es wirklich herzlich egal, dass sie die Daten von einer betrügerischen Firma in bester Absicht gekauft haben. Sich aus allen Blacklists austragen zu lassen ist eine Riesenarbeit.

Wenn man es richtig machen will wird es etwas komplizierter:

    • Qualitativ gute Addressliste, am Besten nur eigene Kunden
    • Es gibt leider viele unseriöse Adresslistenanbieter
    • gute kleine Adresslisten sind viel besser als mittelmässige grosse
    • Adressliste lieber nicht einkaufen, wie fühlst du dich, wenn du wieder einmal am Sonntag um 11 Uhr morgens einen “cold Call” bekommen hast?
    • diese Liste durchsehe
    • Falls die Liste doch gekauft ist, nur maximal 2-3 Adressen pro Firma anschreiben
    • ein Mailinglisten / Mailerservice bei einem Internetprovider einkaufen
    • damit kann sich jeder, der die Mails einmal nicht mehr will einfach austragen
    • Falls ihr eine Webseite zum Eintragen im “Newsletter” macht, unbedingt

double-opt in: ein Mail mit einem Link versenden und solange dieses Link nicht geklickt wurde, wird die Mail-Adresse nicht eingetragen

  • dort auch gleich beraten lassen
  • die bearbeitete Liste dort auf den Server laden (meistens via Webpage)
  • das gut verfasste Mail auf der Webpage des Servers eingeben
    • wenn ein Anhang, dann kleiner als 500 kB, Mail ist kein FileTransferProtokoll
    • lieber kein Anhang, sondern auf eine Webseite verweisen
    • sonst geht auch HTML mit Bildern von einem Webserver
    • falls das Daten sind die nicht jeder haben darf:
      • Seite mit Passwort versehen
      • im Link kann das Passwort inkludiert sein
        • https://Benutzername:Passwort@MeineTollenDaten.ch
      • Passwort nach 2 Wochen ändern
      • neues Passwort auf Anfrage zusenden
  • versenden
  • Dauer: Vorbereitung: einige Stunden, das Versenden selbst ist nur ein Klick, der Server verteilt dann die Mailerei schön über längere Zeit

Produktiver mit Firefox Extensions (feed reading)

Ein guter Freund hat vor einiger Zeit ganz provokativ festgestellt, dass Webbrowsen vorbei ist. “Man” liest heutzutage mittels Feedreader. Nun bin ich auch dabei und muss ihm zustimmen: ich “versurfe” weniger Zeit

Nur wie verwalte ich meine Feeds über meine verschiedenen Rechner: work, play, laptop
Folgende Lösung konnte ich dafür finden:

1) Feeds bookmarken mit den Livebooksmarks (sogenannter Bookmark Toolbar Folder) von Firefox.

2) Diese mit Foxmarks (Bookmark Synchronisation Extension) synchronisieren = work, play, laptop

3) Der NewsFox (Feedreader Extension fuer Firefox) importiert beim Start alle neuen Livebookmark Feeds, die du auswählst.

NewsFox zeigt nicht die original Page, sondern wirklich nur den Inhalt des Feeds, welcher
um einiges “schlanker” ist.

Weitere wirklich feine Firefox Plugins:
Errorzilla Fehlerseite mit Retry und Wayback button
Tab Mix Plus verbessertes Tabbed Browsing, damit zb: die Searchbar immer ein neues Fenster öffnet.
BugMeNot bietet Passwörter für Seiten bei denen Registrierung notwendig ist.