welcome and less welcome parts

Shame…
that some parts of us
are no good.
Shall not be seen.
Are to be hidden.
Are damaging to others
Make us unlovable.

Cultural norms; loud voices; beliefs
have an important say about the names of those unloved, unwanted parts.

Anger; negativity; emotionality;
emotions that differ from those who are welcome by us, or people close to us.

To spend time with people who are able to witness you,
in those states, those parts of you,
can be a very powerful path towards
integrating those parts; connecting; healing

wholesome beings!

I’m a very happy being to have such presences in my life.

Später kommt nie…

Vermutlich kennt ihr diese Geschichten, welche im Internet kursieren, in denen
jemand darüber schreibt, wie wichtig es ist, Herzensdinge nicht auf morgen zu verschieben,
weil morgen vielleicht niemals kommt. Ehefrau, oder Ehemann in dieser Geschichte stirbt früh
und was bleibt ist die Reue über all das Ungetane.
Ich habe eine ähnlich und doch andere, persönliche Geschichte dazu.

Ich habe meinen Vater schon über ein Jahr nicht mehr gesehen, vielleicht sogar länger.
Ich hatte meine Gründe und ich wusste, dass ich ihn treffen würde sobald ich genug
mit diesen Gründen gehadert hätte.

Doch aus später wurde nie.

Mein Vater (nicht der Heger Vater) starb, einfach so, ohne grosse Vorwarnung.
Ich war sehr gefasst, als ich die Nachricht erhielt, was auch noch ein paar Tage anhielt.
Doch dann, aus dem Nichts heraus traf es mich:
Das letzte mal als ich ihn sah, war das Letzte Mal, es gibt kein zurück.
Ich konnte nichts tun. Die Toten ändern sich nicht.
Meine Tränen flossen: endlich, frei, lange.

Die zweite Welle kam heute, am Weg in die Arbeit.
Es war viel stärker und tiefer, es brach aus meiner Urtiefe, bewegt und laut, schluchzend.
Die Tränen froren meine Wangen hinab. Ich verspürte eine tiefe Sehnsucht nach Zeitreisen.
Alle Worte und Gefühle die da in der Tiefe schlummerten waren erwacht.

Es schmerzte mich, mich nicht gänzlich mit ihm geteilt zu haben.
Dass ich ihm nie sagte, dass ich ihn liebe.
Dass ich ihm nie sagte, dass ich ihm vergebe.
Dass ich ihn nicht wahrhaftig umärmelte, ihn liebte ohne Angst.
Ihn nicht akzeptierte so wie er war.

Das tu ich nun, hier und jetzt.

All meine Gefühle, all meine Wortkraft, alles was ich zu geben habe, giesse ich
in dieses Vermächtnis, das ist mein Geschenk, meine Liebe, meine Geschichte.

Ich bitte dich, lieber Leser, liebe Leserin, da hineinzufühlen.
Sprecht mit euren Lieben darüber.
Vielleicht habt ihr etwas offen mit euren Freunden, der Familie,
jemand der nah eurem Herzen wohnt.

Erinnert euch:

Später kommt nie. Es gibt nur das Jetzt.

Voller Gram&Liebe im Herzen

Achim

Gestillt

Und lange war es still:
Unbeschrieben türmten die Seiten
Sie türmten in tosender Stille
Als währten sie alle Zeiten
Und wehrten jedem Versuch
Zu durchbrechen die Mauer
Die ich selber schuf
Wie sie stürmten
Wüteten, fegten
Und sich doch keine Zeile bewegten
Als zeugte ihr Geist
Tönernen Macht und Ruf.
Weiss nicht wie lange sie bleiben
Ob und wie sie sich kleiden
Weiss nur ich bin ihr Versuch

Ich suche deine warmen Worte,
Sie riechen nach dir,
liegen da wie versehen,
verstreut in der Welt.
Erinnerungen an eine Zeit,
eine Zärtlichkeit,
zart wie Rauhreif
bedeckt sie manches Mal
meine kleine Welt.
Ewige Küsse die vergingen,
am Tag an dem die Ewigkeit verging.

Wie du: weitergehst, weiterfühlst, mitten im nächsten Wunder…
Und ich: weiterbleibend, weiterwollend, mitten im irgendwo…
In einem erfrorenem Märchen…
weitertanzend mein Leben
Und eines Tages lache ich vielleicht darüber,
oder beweine es nimmer
Ob mit dir, weiss ich nicht,
doch sicherlich mit meinetwegen

Enjoying the rain…

I was idling indoors, when suddenly through my open balcony door I heard the rain to start pouring cats and dogs. There I felt it: the urge to run out into the rain and play. I was running splashingly through small lakes of water, literally wetting my pants.
I jumped up and down, giggled like a child “throwing” the water with my feet as far as I could. *splishy*splashy*

My feet were burning from the sensations it’s been quite a while since I last ran. I felt the rain on my skin, the water trickling down my head, the air burning in my lungs, I smelt, felt and became rain.
After a thorough Tai Chi session I returned home.
Warm rain and that mood: what an amazing, spontaneous and lovely artist date.

oneness

How the logs crackle and click

How the oven pounds, licks

How homely warmth feels

How sparks whirl like fen fires

How friendly the cows graze

How majestic the mountains throne

How glistening and entirely the fog devours us

How good it feels to abandon convenience

How the woods smell and rustle

How flowers give their loveliness

to the wondering eye that dwells

How we experience nature anew

and awe for the wonders of creation

How sparkling this chilly wetness tumbles down our throats

How fresh the wind is whizzing around our ears

How calm our fluttering soul becomes

who warms herself on the quiet of the land

contemplation

As we become quiet and lucid

As we become transformed and anew for this eternal moment

Ein-Klang

Wie das Holz knistert und knackt,
Wie der Ofen klopft,
Wie heimelig diese Wärme ist,
Wie die Funken wie Irrlichter wandeln,
Wie freundlich die Kühe weiden,
Wie majestätisch die Berge thronen,
Wie gleissend und ganz uns der Nebel verschlingt,
Wie gut der Verzicht auf Bequemlichkeiten tut,
Wie der Wald riecht und raschelt,
Wie die Blumen ihre Pracht schenken,
  dem staunenden Auge das verweilt,
Wie wir die Natur erneut erfahren
Und die Ehrfurcht vor der Schönheit der Schöpfung,
Wie prickelnd das kühle Nass unsere Kehlen hinabstürzt,
Wie frisch uns der Wind um die Ohren saust,
Wie ruhig unsere flatternde Seele wird,
die sich am Frieden dieses Landes wärmt
Einkehr

So werden wir still und klar,
So sind wir für diesen ewigen Moment gewandelt und neu.