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Ein-Klang

Wie das Holz knistert und knackt,
Wie der Ofen klopft,
Wie heimelig diese Wärme ist,
Wie die Funken wie Irrlichter wandeln,
Wie freundlich die Kühe weiden,
Wie majestätisch die Berge thronen,
Wie gleissend und ganz uns der Nebel verschlingt,
Wie gut der Verzicht auf Bequemlichkeiten tut,
Wie der Wald riecht und raschelt,
Wie die Blumen ihre Pracht schenken,
  dem staunenden Auge das verweilt,
Wie wir die Natur erneut erfahren
Und die Ehrfurcht vor der Schönheit der Schöpfung,
Wie prickelnd das kühle Nass unsere Kehlen hinabstürzt,
Wie frisch uns der Wind um die Ohren saust,
Wie ruhig unsere flatternde Seele wird,
die sich am Frieden dieses Landes wärmt
Einkehr

So werden wir still und klar,
So sind wir für diesen ewigen Moment gewandelt und neu.

über Feier-Tage

Es gibt sie diese Zeiten im Jahr, bei denen traditionell Familien zusammen kommen, manche Menschen freuen sich sehr darüber, andere verfallen in Trübsinnigkeit, dann gibt es noch einiges dazwischen. So manche Verwandte, oder Familien, die sich sonst das Jahr durch nie sehen, treffen sich dann und zelebrieren „eitel Wonne“. Feierzeiten sind in den meisten Religionen vorgesehen, abgesehen von religiösen Festtagen gibt es noch staatliche und persönliche.

In meinem Umfeld hat sich jedoch in den letzten Jahren ein anderer Trend durchgesetzt:
ein kurzes Feiern mit der Familie und dann jene Menschen treffen die man sich im Laufe des Lebens handverlesen hat. Das hat mittlerweile schon richtig „Tradition“. Ich finde das unglaublich schön und zolle hiermit ein Tribut an die Treffen im Morgenstern in Wien, oder alle anderen derartigen Zusammenkünfte die es so gibt.

Meine Lieblingsvorstellungen wie ich Festtage verbringen will?
Ein schöner Spieleabend Freunden bei einem gemütlichen Essen, Wellness, Filme gucken mit Freunden. Mir ein Bad einlassen und Rückschau über das vergangene Jahr halten, möglicherweise auch eine Vorschau, Vorsätze: Nö, dafür habe ich gute Gewohnheiten, die installiere ich „nach Bedarf“.

In diesem Sinne wünsche ich euch liebe Leser schöne Tage, so wie ihr sie am Liebsten verbringen wollt: Mit Menschen die euch lieb sind, alleine, oder …?

über die Kraft der Pünktlichkeit für wirksame Beziehungen

Wir kennen sie alle, einige von euch sind vielleicht selbst welche: die üblichen „Ein-Wenig-Zuspäter“. Das kann so weit gehen, dass manche Menschen sogar von der NAME-Viertel-Stunde, oder die NAME-halbe-Stunde reden. Eigentlich schade, wenn ansonsten tolle Menschen permanent den Wert der Zeit der anderen übersehen, oder schlichtweg zu optimistisch planen.

Es mag sein, dass es Gesellschaften und Länder gibt, in denen eine Verabredung nicht genau genommen wird, dort ist so ein Verhalten selten ein Problem. Hier jedoch, in grossen Teilen von Europa ist die Kultur eine andere. Falls ihr in einer Subkultur lebt, in der das nicht zutrifft, werdet ihr trotzdem immer wieder Kontakt mit Leuten haben, die aus der „Pünktlichkeitskultur“ stammen. Dieser Leitfaden hilft euch mit diesen Menschen eine Basis zu finden.

Das Werkzeug der Wahl für die Zuspäter ist das Mobiltelefon, um im Besten Fall anzurufen und die Verspätung, leider mit einer zu optimistischen Zeitangabe bekannt zu geben. Aus 15 Minuten werden meistens 30, 30 oft 50, 60 oft 90, etc…

Es gibt einige gute Gründe wie es dazu kommt, einer der Hauptgründe sind schlechte Gewohnheiten:

  • kurz vor dem geplanten Aufbruch noch etwas beginnen
  • noch ein Telefonat entgegennehmen oder jemanden anrufen
  • jemanden unterwegs treffen und sich verplaudern
  • beim Vortermin überziehen
  • optimisch Zeitplanung, z.B.: weil ich den anderen nicht lange warten lassen will
  • keinen Buffer einplanen
  • am letzten Drücker loslegen oder aufbrechen
  • Selbstvergessenheit
  • fehlende Helferlein / Werkzeuge für die Erinnerung
  • Erinnerung nicht ernst nehmen
  • nicht vorbereitet sein
  • etc

Gute Gründe rechtzeitig zu kommen:

  • Wertschätzung für die Zeit meines Gegenüber zeigen
  • Vorausdenken beweisen
  • Zuverlässigkeit zeigen
  • Prioritäten setzen
  • uvm.

Ich verstehe durchaus, dass die „Zuspäter“ die „Rechtzeiter“ auf anderen Ebenen durchaus wertschätzen, doch bitte denkt an die Wichtigkeit und Knappheit unserer Zeit.

Da unsere Lebenszeit kurz bemessen ist, bitte ich die „Zuspäter „zu ihrem inneren „Zufrüher“ zu stehen und die Wege der „rechten Zeit“ zu gehen. Die „Zufrüher“ hingegen bitte ich um Nachsicht, vor allem auch zu ihrem eigenen Frieden.

Ideen wie aus einem „Spätchen“ ein „Frühchen“ werden kann:

  • die Erinnerung soviel vorher einstellen wie ihr benötigt um euch bereit zu machen
  • sobald die Erinnerung erklingt, alles stehen lassen
  • Bufferzeiten einplanen, ganz indivduell, Minimum Weg x 1.5 (bei langem Weg, kürzer)
  • beim ersten Weckerläuten aus dem Bett
  • nicht mehr ins Bett legen
  • Abkürzungen finden (beim Vortermin, oder auch geographisch)
  • Checkliste/Referenzkarte für Pünktlichkeit in Kreditkartengrösse
  • Buch/Beschäftigung dabei haben um die gewonnen Frühzeit zu nützen
  • das Mehr an Zeit für Vorbereitung nützen
  • eine halbe Stunde vor dem Termin nichts neues mehr beginnen
  • Realitycheck: muss ich das genau JETZT machen ( z.B.: Zusammenräumen )
  • Prioritäten setzen: was ich nur zu einem bestimmten Zeitpunkt machen kann, wegen Öffnungszeiten, oder dem Zeitplan von anderen Personen
  • zu früh bereit sein und zu früh aufbrechen
  • sich fürs pünktlich sein belohnen und die Freude darob zelebrieren
  • mental Training ( z.B.: sich vorstellen pünktlich zu sein und wie sich das anfühlt)

Ich wünsche euch viel Erfolg bei euren nächsten Terminen

einem Menschen ein aufrichtiges „DANKESCHÖN“ schenken

Mein Tipp des Tages lautet:

Jemanden ein aufrichtiges „Danke“ zu schenken, das kann mit Worten sein, ein Kompliment, Süssigkeiten, ein Frühstück, eine Einladung zum Mittagessen, etc…. Vielleicht noch eine Karte, oder ein paar Worte dazu.

Bedankt euch vielleicht bei eurem Chef fuer alles Gute was ihr zusammen erlebt hat, dafür, dass er oder sie hinter euch steht und für euch da ist. Erfreut euren Partner/in mit einem Dankeschön. Einen guten Freund oder eine Freundin, ein Familienmitglied, oder gar euer Haustier.

Viele Menschen sagen, wenn sie etwas stört, vergessen jedoch dies ebenso zu tun, wenn sie etwas toll finden, darum ist es umso wichtiger auch einmal das Gute zu betonen, denn genau das bestärkt die Beziehung und fördert das Gute.

Anerkennung spenden!

authentische Veränderungen

Authentisch wirken und mich authentisch fühlen sind wichtige Unterschiede: die Sicht von Aussen und die Sicht von Innen. Wenn ich zulasse, anders sein zu können, werde ich mich auch damit authentisch fühlen. Das gibt mir auch die Kraft andere Qualitäten zu stärken und zu leben.

Ich kann mich verändern und doch authentisch bleiben.

Als nach Aussen gewandter Mensch ermöglicht mir dies ruhig und nach Innen gewandt zu sein, nur zuzuhören, ohne gute Ratschläge zu erteilen. Wenn ich ohnehin wenig nach Aussen senden, kann ich auch einmal die Senderstärke hochdrehen. Die Definition eines „Selbst“ soll keine willkürlich gesetzte Grenze sein, an die ich stosse, sondern sie ist die Geographie oder Landkarte meiner derzeitigen Fähigkeiten.

Jeder hat alle Seiten in sich, als Übung denke ich laut nach, was die jeweilige andere Seite für mich bedeutet. Wenn ihr schüchtern seid, was denkt ihr vom Prahlen, von prahlerischen Leuten, wenn ihr introvertiert betont, von Menschen mit einem Fokus auf Extravertiertheit, wenn ihr laut seid, von Leisen, wenn ihr lustig seid von Ernsten, wenn ihr dünn seid, von Dicken, etc.

Introvertierte lassen sich nicht in die Karten schauen, haben meinem Gefühl nach einen besseren Ruf als nach Aussen gewandte Leute. Es stehen nicht notwendigerweise tiefe Gedanken hinter dem Schweigen. Manchmal ist es auch nur das Gefühl, dass die eigenen Gedanken nicht interessant sind, oder der Wunsch sich zu schützen, oder das fehlen von Worten.

Für mich ist es auch schön, wenn jemand ruhig ist, das strahlt eine gewisse Ruhe und Sicherheit aus. – Was mir ruhig sein bringt: Zeit für Introspektion, Zeit nachzudenken, Abstand, eine Möglichkeiten meine Gefühle bei mir zu behalten, mich nur den Menschen zu „zeigen“ denen ich mich zeigen will, ausserdem gebe ich meinem Gegenüber Raum sich zu entfalten, einmal konsumieren anstatt kreieren …

Als Übung werde ich Tage einlegen, an denen ich meine ruhige, in mich gekehrte Seite auslebe und geniesse.