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von Menschen und Tieren – Physiognomie Teil I

Manchmal sehe ich einen Menschen und dieser Mensch „erinnert“ mich an ein Tier. Einmal an einen Vogel, dann vielleicht einen Fuchs, ein Pferd, einen Wolf oder ein ganz anderes Tier.

Wie kommt es dazu?
Ist es der Blick, sind es Gesten, die Mimik, vielleicht die Gesichtszüge, einige markante Punkte, die Kontur? Ich kann es nicht sagen, doch ich bin willens das genauer heraus zu finden und über das Ergebnis meiner Nachforschungen hier zu berichten.

Ein anderes interessantes Phänomen im Kontext Mensch-Tier ist, dass wir Tieren gerne menschliche Eigenschaften zuschreiben, nur auf Grund ihres Verhaltens.
Umgekehrt schätzen wir gewisses Verhalten als animalisch-archaisch ein.
Beide Varianten gehören für mich eher ins Bereich Wunschdenken bzw. die eigene Welt auf andere Welten projezieren.

Es mag sein, dass einige Adjektive die gerne Tieren zugeordnet werden: verschlagen – Fuchs; vertrauensselig – Schaf; treu – Hund; et cetera
Da stellt sich mir noch die Frage, ob das der Ähnlichkeit zwischen Menschen und Tieren eine Rolle spielt und wie es zu dieser Zurordnung kommt.

Im Rahmen dieses Artikels will ich noch eine Buchempfehlung aussprechen:
„Der Hund des Philosphen“ von Raimund Gaita, erschienen beim Rogner und Bernhard Verlag.

Vom Loslassen, Festhalten und guten Entscheidungen…

total ecplise of the heart?Holt den Bauch mit ins Boot!

Wie lange ist es gut fest zu halten?
Wenn ich jetzt los lasse, frage ich mich möglicherweise,
ob ich mit etwas Festhalten dort angekommen wäre wo ich hin wollte.

Wann ist es gut los zu lassen?
Wenn ich festhalte, stellt sich die umgekehrte Frage,
wie sich alles entwickeln würde, wenn ich nicht mehr verharren würde.

Etwas Bekanntes, Angenehmes, Gutes, gegen das Unbekannte zu tauschen.
Sich für etwas zu Entscheiden, bedeutet immer Verzicht.
Wer also nicht verzichten will, wird zumeist erhaltend wirken und weniger erneuernd.

Beides ist gut, erhalten und erneuern, doch wann ist der richtige Zeitpunkt wofür?
Da kommen zwei der Bücher die ich unlängst gelesen habe zum Tragen:
„Das Geheimnis der guten Entscheidung“ von Maja Storch und
„Mein Ich-Gewicht“ von eben dieser Autorin.
„Mein Ich-Gewicht“ sollte aus meiner Sicht gar nicht so heissen, denn in diesem Buch
geht es hauptsächlich um die psychologische Ebene vom Erreichen von gesteckten Zielen.

Maja Storch zeigt darin Wege auf, euer Unbewusstes zu befragen („Das Geheimnis guter Entscheidungen“) und mit auf Kurs zu bringen („Mein Ich-Gewicht“).

Wie ein Besucher der die Landessprache nicht beherrscht macht sich unser Körper non-verbal
verständlich. Wenn wir lernen darauf zu hören, generieren wir umfassend gute Entscheidungen.

Beispiele:

lieber nicht:                              lieber doch:
  o)  eine Verspannung                       o)  Strahlen im Bauch
  o)  ein Ziehen                             o)  warmes Gefühl im Nacken
  o)  Druck im Kopf                          o)  Schweben

Dadurch könnt ihr selbstregulierende Willenskraft erzeugen, welche im Gegensatz zu Selbstdisziplin (Druck, Daumen drauf) auch in schwierigen Zeiten hilft das Ziel weiterhin anzusteuern.
Einer der ganz wichtigen Effekte die auch zum Tragen kommen ist „Goal-Shielding“:
euer Unbewusstes lenkt die Aufmerksamkeit auf Informationen die zur Erreichung
des Ziels beitragen und gegenteilige Informationen werden ausgeblendet oder übersehen.

Für mich gehören 3 Bücher zur Entwicklungs-Trilogie:

Titel                                Autor/in     Thema
"Wie ich die Dinge geregelt kriege"  David Allen  Ziele effizient erreichen
Originaltitel: "Getting Things Done"
"Der Weg zum finanziellen Erfolg"    Bodo Schäfer Träume umsetzen
"Mein Ich-Gewicht"                   Maja Storch  das Unbewusste & Ziele

Mehr davon bald.

panta rhei

entWACHSen – erWACHEn – erwACHsen?!

Ist es wohl eine Kunst Vernünftigkeit vorzuträumen, oder schlechterdings gar vernünftig zu sein?
Ist dies ein lebenslanger Prozess – den man wohl besser als Leben bezeichnet?
Ich sehe erwachsen werden als Prozess der nie abgeschlossen ist, doch:

Was kann erwachsen sein bedeuten?
Kinder sind sehr auf sich und ihre Bedürfnisse bezogen.

  • Verantwortung für meine Taten und Gefühle zu übernehmen
  • Bedeutet es vielleicht überall anders als in der Gegenwart zu sein
  • Planen, verschiedene Perspektiven einnehmen zu können, Empathie
  • selbst Bewusst sein – zu reflektieren
  • Dinge die du erlebst oder hörst zu hinterfragen.
  • Dir möglichst wenig Dinge unbesehen in deinen Geist zu importieren.
  • Vorsichtig zu werden, sobald du von etwas sehr überzeugt bist.
  • Im werden zu sein & zu bleiben.

Klingt ganz gut das erwach(s)en, so betrachtet!

happiness – dem Glück 2 Schritte hinterher… (Halali)

Fountain of Life - Jet d’Eau (c) Mario Lassnig

In den schönen Momenten so mit dem Glück beschäftigt,
dass wir es gar nicht so bemerken –
Vielleicht auch einfach nicht von aussen betrachtet,
glücklich bist du in der 1. Person.

In schlechten Momenten wollen wir nichts von dir wissen – Leben.
Je schwächer du wirst, desto kostbarer scheinst du.
Dem Greis der gerne Jüngling wäre.
Dem Jüngling der nach dem Leben der Älteren dürstet.

Statt das Sein zu geniessen nach dem Unerreichbaren greifen.
In der stetigen Jagd nach dem grossen Glück unglücklich sein,
statt das kleine Glück auszukosten.
Oft nur 2 Schritte davon entfernt.

Wohl liegt es in aller Lebenwesen Natur zu jagen.
Ist dies eine der wenigen Jagdgründe,
eines der letzten Jagdreviere in dieser,
unserer ach so zivilisierten, gezähmten Welt?

Für mich ist Glück die Beziehungen die ich führe und die Erlebnisse die ich habe.

Freund-schafft in Stichworten

Freundschaft:
Sympathie wird verspürt;
mehr oder weniger zufällige Treffen bei gemeinsamen Freunden, Orten, Hobbies;
diskutiert, kommuniziert: Meinungen, Weltanschauungen;
Telefonnumerntausch, Visitenkartengerangel,
bei Interesse weiterführende Kontaktaufnahmen

mehr als sporadische Treffen, floskelarme Gespräche,
Ehrlichkeit im angemessenen Rahmen, mehr Mensch weniger Script
Später: Vertrauen, gegenseitig
zuerst in kleinen Dingen, dann bewährt sich dieses Vertrauen.

Wenn dieser Mensch einen Platz in deinem Herzen hat, wenn ihr auf einander baut,
in guten wie in schlechten Zeiten, dann ist ein Mensch wohl ein Freund, eine Freundin geworden.
Freundschaft muss sich bewähren, bewahren. Freund/innen haben sich bewährt.