Doing Elephants (not that way)

If been to a really entertaining birthday party last weekend.
Since the hosts are working on their thesis, many acedemics came.
They even asked the guests to submit a paper, which three people did,
the papers even got rated (nerds!).

And then there was this study. Someone came up with the idea, that one should “Do an elephant”.
Actually this is about body language, so valued reader, what would you do to resemble an elephant?

The outcome of the study was, that German speaking people hold their nose and slip their other hand
through the loop, then they wave. We had people who flutterted their hands as ears,
some did a more egyptian style elephant, others just did noises.
Ok, one Swiss guy didn’t get the “nose holding” right, but all others did.

The German speaking versionother cultures / languagesnot German speak, more egypt style

Gosh that was fun.

Gefühlsachterbahnfahren

The rollercoaster of Life (c) www.davidsanger.com

Im Wechselbad der Gefühle,
drifte ich durch mein Leben,
das ich in trügerisch sicheren Bahnen wähnte.
Doch alles wird gut – Montag wieder Alltagsstress,
zu wenig Zeit fuers Achterbahnfahren.

Wieso können sie einfach kommen und all meinen Verstand,
mein Verständnis ueber den Haufen werfen.
Warum dürfen sie das, was die Ratio nicht darf mit ihnen.

Wenn ich sie mit dem Verstand so erfassen und beeinflussen könnte,
wären es wohl kaum Gefühle. Gefühlsbetont schmerzerfüllt erwache
ich aus den schönen Träumen.

Die schönen Erinnerungen als schlimmen Feind.

Kein Bad im Selbstmitleid, nur ein Bewusstwerdungsprozess, der mir
etwas den Wind aus den Segeln nimmt. Eine Flaute, doch am Horizont
ist Land in Sicht.

Leben ich liebe dich in all deinen Variationen, was gibt es genialeres,
wenn auch die Umstände manchmal widrig sind, bis das der Tod uns
scheidet.

Eine Ode an den Jörg, den wackeren Streiter

Fremdenhass:
schlimm, vor allem, wenn man ihn zu spüren bekommt. Und sieKritik aus dem Ausland
hassen uns, die Fremden, unser Land stellvertretend für einen Menschen, der
anscheinend zu unserem (üblen) Fürsprecher erkoren wurde.
Oder sind wir diesmal die Fremden?

Beisskorb:
Wer eine Hand beisst kann nicht damit rechnen sie gereicht zu bekommen,
Watschen sind da wesentlich naheliegender. Ungestraftes (ver)spotten ist recht
realitätsfremd. Und er spottet jeder Beschreibung. Wer Hass sät muss damit
rechnen stürmische Wut zu ernten. Diese Ernte tragen wir jetzt nach Hause. Continue reading “Eine Ode an den Jörg, den wackeren Streiter”

Alterserscheinung

Gibt es ein Alter gibt in dem ich etwas hinter mir habe – Ich denke nicht.

Das wenig mit dem Alter zu tun und schlecht gehen oder von inem Schicksalschlag getroffen werden, sondern kann immer passieren. Nur weil ich etwas schon durchlebt habe, heisst das wohl kaum, das es mir nicht in der einen oder anderen Form wieder begegnet.ice age

Auch wenn ich dann hoffentlich besser damit umgehen kann,weil ich mich schon damit beschäftigt habe.

Alter ist nichts das mich auszeichnet oder überlegen macht.
Fuer das Alter kann ich nichts, schliesslich werde ich ohne das eigene
Zutun älter. Ok, manche bemühen sich um eine vorzeitige Entlassung aus dem Leben, sei es aus Verzweilfung, durch besonders leichtsinniges Verhalten, oder sonst etwas. Klar kann ich mit mehr Alter mehr Erfahrungen gesammelt haben, doch das kommt ganz auf den Lebensstil der Person an.

Erfahrungen sammeln ist eine Sache, eine andere, wie ich diese auswerte und damit umgehe. Also die Retrospektive, in der ich auch Erfahrung aus älteren “Fehlern” und Erlebnissen ziehen kann und die Introspektive, in der ich mir Zeit nehme in mich zu gehen. Beides sehr wichtige Komponenten und besonders wichtig bei extravertiert lebenden und sehr aktiven Menschen, da hier diese Faktoren leicht zu kurz kommen können.

Katholen und andere Vögel

Ich habe keine Erfahrung mit einem Land in dem das Christentumceltic cross
nicht die Staatsreligion stellt, oder das, aus welchen Gründen auch
immer ganz ohne Hauptreligion auskommt.

Den grossen Wahrheitsanspruch, die Exklusivität, die Abgrenzung
nach aussen, gegenüber den Ungläubigen und anderen Religionen
vereint den Grossteil der Weltreligionen, bzw. deren menschliche
Vertreter, wenn wir jetzt einmal von Lebensphilosphien (z.b.:
Buddhismus) absehen die sich leicht integrieren lassen.

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Denkmir

mache tests, denk mir wie schoen es ist viel Zeit fuer mich zu haben,asdf
und wie scheisse, kein Geld.

denk mir, warum nicht warmes Land
und denk mir: ach Bücher!

denk mir: schreiben & spass
denk mir: was soll dass?
weiss nicht was ich denken soll, bin gerade emotional arg aufgemischt

Erfahrungswerte?

Draussen dröhnen Hupen, erboste Autofahrer machen ihrem Unmut
mit Hilfe eines erweiterten Geräuschorganes Luft.
Wie seltsam mir, als reinem Passiv-Autofahrer [*], scheint,
diese körperfremden, anorganisch-leblosen Dinge als eine Erweiterung menschlichen Körpers zu erfahren.

travelling without moving

Nicht mehr und nicht wenigererscheint es mir, denn auch
meinen Leib muss ich bewegen, da muss ich wissen wo er
beginnt und wo seine Grenzen sind. Da wie dort gibt
es geschicktere, ängstlichere, zaghaftere, waghalsige
und rücksichtslose Benutzer.

Diese Gedanken fuhren mir letztens ein, als ich einen
LKW Fahrer eines grossen Brummis mit Anhänger beim Rangieren
beobachtete. Der Mensch als Auto, Bus, Lastwagen, Zugsgarnitur,
Ballon, Flugzeug, Raumschiff. Wir bewegen uns in allen uns
Möglichen Dimensionen, mit der uns eigenen geschäftigen Hektik.

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Die Lebensbilanz einer 85 jährigen Frau

mein ich gewicht

Wenn ich mein Leben noch mal leben koennte,
würde ich vesuchen, mehr Fehler zu machen.
Ich wuerde mich entspannen. Ich würde bis zum
Äussersten gehen. Ich wuerde alberner sein als
bei diesem Trip. Ich weiss einige Dinge, die ich
ernster nehmen wuerde. Ich wuerde verrückter sein.
Ich wuerde weniger hygienisch sein. Ich würde
mehr Chancen wahrnehmen. Ich würde mehr unter-
nehmen.

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Die Ungeborenen

Welch prachtvolle Menschen, Philosophen, Denker, Dichter,schlafes bruder
Bildner und Musiker muss die Welt verloren haben, nur weil
es ihnen nicht gegönnt war ihr genuines Handwerk zu erlernen.

Und wir spannen fort, dass Sokrates nicht der höchste Denker,
Jesus nicht der grösste Liebende, Leonardo nicht der trefflichste
Bildner und Mozart nicht der volkommenste Musiker sein konnte,
das vollends andere Namen den Gang dieser Welt bestimmt hätten.

Da trauerten wir um diese unbekannten, diese geborenen und doch
zeitlebens ungeborenen Menschen.

Robert Schneider, Schlafes Bruder (1994), S. 24

Dieses Buch ist all jenen gewidmet…